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Warum dieWaldorfs entstanden Waldorfschulen sind immer wieder einmal Gegenstand von kontroversen Diskussionen und Zielscheibe von oftmals pauschalisierenden Angriffen. Mit der Gründung des Gesprächs- und Darstellungsprojekts zur Waldorfschule und Rudolf Steiner-Schule "dieWaldorfs" im Jahre 1997 unternahmen wir als ehemalige Waldorfschüler in Reaktion darauf den Versuch, eine Plattform zu bilden, die Grundlage für Diskussion und Darstellungen zum Thema Waldorfschule und damit verbundenen Themen sein sollte. Ziel war, ins konstruktive "Gespräch" zu kommen über diese alternative Schulform. Angesichts der verbreiteten Vorurteile über das Wesen der Waldorfpädagogik, ihre Schulen und Schüler, fanden wir es wichtig, daß die persönlichen Erfahrungen - welcher Art sie auch immer seien - , die Menschen mit und durch die Waldorfpädagogik gemacht haben, ausgesprochen und besprochen werden sollten. Methoden sollen maßgeblich an ihren Ergebnissen gemessen und nicht von theoretischen Ansatzpunkten her beurteilt werden. Wir waren weiterhin der Meinung, daß nur ein lebendiger Austausch und ein offener Umgang mit kritischen Fragen und Fragern die Qualitäten und das Außergewöhnliche, was mit der durch Rudolf Steiner begründete Pädagogik einhergeht, ins rechte Licht stellen konnte. Wir wollten in diesem Sinne mit der Gründung von dieWaldorfs auch Außenstehenden, die sich bisher noch kein ausreichendes Bild machen konnten, die Waldorfpädagogik transparenter und greifbarer machen. Um solch ein Bild zu zeichnen, sammelten wir von 1997 bis 2005 die Meinungen, Beschreibungen und Impressionen von Menschen, die selber an Waldorfschulen gelernt und Waldorfschulen kennengelernt haben. Wichtig war zu jedem Zeitpunkt: die eigenen Erfahrungen sollten maßgeblich sein... |